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Hier finden sie aktuelle Informationen über unsere Aktivitäten

 

M3.3klein
Die Winterreise

Wann: 13.03.2010 um 20.00 Uhr
Wo: Kulturfabrik Goldscheuer
Eintritt: AK: 12,-€ VVK: 10,-€

Kartenvorverkauf

Goldscheuer:            Marlen:
Blumen Kruß                Iris-Apotheke
Ortsverwaltung            Metzgerei Krämer

In der Pause und nach dem Konzert
werden Erfrischungen gereicht.

Die Winterreise von Franz Schubert gilt als einer der bekanntesten und berühmtesten Liederzyklen der gesamten klassischen Musik. Die Texte stammen von Wilhelm Müller(1794-1827). Die ersten zwölf Gedichte wurden von ihn unter dem Namen „Wanderlieder von Wilhelm Müller verfasst. Die Winterreise. In 12 Liedern“ veröffentlicht. Weitere zehn Werke erschienen 1823. Es waren also zuerst nur 22 der 24 Gedichte veröffentlicht. Erst 1824 erschienen unter dem Namen „Gedichte aus den hinterlassenen Papieren eines reisenden Waldhornisten. Zweites Bändchen. Lieder des Lebens und der Liebe.“ Alle Gedichte zusammen, erweitert um „Die Post“ und „Täuschung“.
Franz Schubert fühlte sich von den Texten unmittelbar angesprochen und vertonte sie im Todesjahr Wilhelm Müllers. Die ersten 12 Gedichte verarbeitete er, laut Autograph, im Februar 1827. Diese wurden dann am 24 Januar 1828 in Wien veröffentlicht. Wahrscheinlich im Spätsommer 1827 stieß Schubert dann auf die restlichen 12 Gedichte, die er nun auch vertonte. Diese wurden erst sechs Wochen nach Schuberts Tod, am 31. Dezember 1828 veröffentlicht. Schubert und Müller sind sich nie persönlich begegnet. Ob dieser noch vor seinem Tode 1827 von Schuberts Vertonungen erfuhr, ist unklar.

Der Inhalt ist eine unglückliche Geschichte: Zwischen zwei jungen Menschen zerbricht eine aufkeimende Beziehung. Er, ein Wandergesell, verlässt enttäuscht das Städtchen seiner Liebe, fortgejagt und erstarrt in unterdrückten Emotionen. Der Winter bricht herein. Immer wieder träumt er sich in die verlorene Vergangenheit hinein, heiße Sehnsucht flammt auf und erstirbt wieder in der klirrenden Kälte seiner Realität. Resigniert lässt er sich in die Irre führen und findet schließlich ermattet einen Schlupfwinkel. Doch das gequälte Herz kommt nicht zur Ruhe: wieder suchen ihn verlockende Träume heim, Todessehnsucht kommt auf. Schon verfolgt ihn eine Krähe, die den nahen Tod wittert, und seine letzte Hoffnung fällt mit einem welken Blatt zu Boden. Nachts durchquert er ein schlafendes Dorf und erkennt sich endgültig als ein Ausgestoßener. Nach einem stürmischen Morgen geleitet ihn ein Wegweiser zu einem Friedhof. Doch seine Sehnsucht wird nicht gestillt, er kann noch nicht sterben. Mit einem neuen trotzigen Aufbegehren zieht er weiter – und trifft schließlich in einem alten Leiermann seinen musikalischen Weggefährten.

 

Jens-Peter Paulsen: Parallel zum Studium des Bauingenieurwesens in Karlsruhe:
Gesangsstudien u. a. bei Prof. A. Reibenspies in Karlsruhe; Markus Haddock, Karlsruhe und Prof. I. Most in Freiburg. Er konzertiert seit 1990 im In-und Ausland und war zusammen mit A. Dilles an so erfolgreichen Aufführungen wie der Carmina Burana von C. Orff, dem Stabat Mater von G. Rossini, dem Elias von F. Mendelssohn Barholdy, der Schöpfung von J. Haydn oder der anlässlich der Landesgartenschau 2004 aufgeführten Walpurgisnacht von F.Mendelsson Bartholdy beteiligt. Gemeinsame Liderabende mit Werken von F. Schubert, R. Schumann und R. Strauss sowie Filmmaterial und Tonträger vervollständigen und dokumentieren die Arbeit beider Künstler.

Andreas Dilles studierte in Freiburg Geographie und Schulmusik, daneben zusätzlich noch Klavier, Gesang und Fagott. Neben seiner Tätigkeit als Lehrer am Einstein-Gymnasium in Kehl konzertiert er regelmäßig im In- und Ausland v.a. als Pianist und Fagottist. Er komponiert und arrangiert, auch im Auftrag von Fremdensembles und machte sich einen Namen als hervorragender Pianist, Improvisator und Sänger beim Musikkabarett Theo & die Feuerlilien, das mittlerweile von vielen Kleinkunstbühnen Süddeutschlands nicht mehr wegzudenken ist. Nach

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